Hochwasseropfer Deggendorf
 

Hochwasseropfer Deggendorf

 

 
 
 

In einigen Teilen Deutschlands richtete das verheerende Hochwasser 2013 enorme und folgenschwere Schäden an. So auch in Bayern. Den Landkreis Deggendorf traf es dabei besonders hart. Der SPIEGEL bezeichnete die Schäden nach dem Jahrhunderthochwasser in Deggendorf als „gigantisch“, die Süddeutsche Zeitung als „desaströs“. Zahlreiche Häuser wurden komplett zerstört, manche Menschen

verloren fast ihr ganzes Hab und Gut. Viele Familien standen vor den Trümmern ihrer Existenz und somit vor einem kompletten Neuanfang. Erste Hochrechnungen bezifferten die Höhe des Schadens alleine im Landkreis Deggendorf auf 500 Millionen Euro. Angesichts der erschütternden Bilder sagte Stiftungsvorstand Josef Mühlbauer spontan Hilfe zu. So wurden Teile der im Rahmen des kurz nach der Katastrophe stattfindenden 9. Mühlbauer Spendenlaufs gesammelten Gelder dem Landkreis Deggendorf zur Beseitigung der Schäden zur Verfügung gestellt. Christian Bernreiter, Landrat des Landkreises Deggendorfs, kam persönlich zum Mühlbauer Spendenlauf, um einen Scheck in Höhe von 40.555 Euro entgegenzunehmen – und war dabei sichtlich gerührt.