Mühlbauer Stiftung eröffnet Ausstellung
 

„40.000 Euro für Das Frauendorf Umoja“

Die Josef Mühlbauer Stiftung spendete 40.000 Euro, um den Bau einer Grundschule im Frauendorf "Umoja" finanzieren zu können.

 
 

Umoja, im Mai 2014. Selbständigkeit und die Flucht vor der Unterdrückung war der Wunsch vieler Frauen in Kenia. Kenianerinnen haben in ihrem Land wenige bis gar keine Rechte und werden von ihren Männern, Vätern oder auch von Soldaten geschlagen und vergewaltigt. Beschneidungen und anderen Misshandlungen gehören zu ihrem grausamen Alltag. Rebecca Lolosoli erlebte dasselbe Schicksal, aber setzte diesem erfolgreich ein Ende. Durch ihren Ehrgeiz und ihren Kampfwillen hat sie das scheinbar Unmögliche möglich geschafft. Trotz Drohungen, Widerständen und Versuchen der Vereitelung hat sie es geschafft, sich durchzusetzen und gründete das erste Frauendorf in Kenia, ,,Umoja". In „Umoja“ können Frauen und Mädchen, die von ihren Männern misshandelt und gequält werden, Zuflucht finden und sich ein selbstständiges und gewaltfreies Leben aufbauen.

 

Um die Selbstständigkeit der Frauen zu unterstützen, spendete die Josef Mühlbauer Stiftung die Summe von 40.000€, welche durch den 8. Mühlbauer Lauf gesammelt werden konnten. Damit wurde der Bau einer Grundschule, die Mühlbauer Academy, finanziert, einem weiteren großen Schritt nach Vorne in die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit der Frauen „Umojas“.

 

Seit Mai 2014 ist die Schule nun eröffnet und die Kinder lernen Lesen, Schreiben, Mathematik und Englisch. Sie werden von drei engagierten Lehrern unterrichtet, welche sich ständig fortbilden, um den Kindern die beste Ausbildung bieten zu können. Die Schüler machen großartige Fortschritte und zeigen Spaß daran.

 

Einen großen Dank an Herrn Armin Schoierer von der Mühlbauer Gruppe, welcher die Aufsicht für das Projekt übernommen hatte und viel Zeit, Fürsorge und Aufmerksamkeit investierte. Es schön, wenn Hilfe zur Selbsthilfe so gelingt, wie in diesem Fall. Diesen Frauen dabei helfen zu können, ihre Zukunft selbstständig zu gestalten, ist ein Geschenk. Wir werden die Frauen „Umojas“ natürlich weiter unterstützen, wo wir können. Frauen, von denen wir so viel lernen können: Demut, Engagement und Mut.